Die meisten MigrantInnen erleben in ihrem Alltag nicht, dass Ihnen und Ihren Geschichten Gewicht beigemessen wird. Diese Geschichten sollten mit und durch künstlerische Mittel in den Vordergrund des Interesses rücken: Dazu arbeiteten die HuchtingerInnen mit Migrationshintergrund, die genau an diesem Prozess Interesse hatten, unter künstlerischer Anleitung an Kofferinstallationen die Ihren eigenen kulturellen Hintergrund zum Thema haben.

Hierbei soll mit den Kofferinstallationen der kulturelle Hintergrund als vorzeigbare Besonderheit und individuelle Stärke herausgestellt werden. Mit Gegenständen, die sich mit der persönlichen Geschichte der MigrantInnen verknüpfen und die auf das Herkunftsland verweisen, wurden die Koffer von innen und außen gestaltet. Die Portraitierten sollten in den Kofferinstallationen zu den Fragen Stellung beziehen: Was bedeutet es für mich als Türkin /Russin etc. hier in Huchting zu leben? Was habe ich aus meiner Kultur hier in meinem Alltag gerettet? Was konnte ich nicht aus meiner Kultur herüber retten? Die Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung hat die Gestaltungsüberlegungen und den künstlerischen Prozess geleitet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kofferinstallationen sind Klanginstallationen in Form von Audioportraits (abgespielt über CDs und abhörbar über Kopfhörer)

Das Projekt wurde gefördert durch das Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN), durch den Senator für Kultur und die Migrationsbeauftragte für das Land Bremen.

Dieses Projekt steht im Kontext zu „art for humanity“.

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