“SchRein in die Zukunft“ soll sowohl dem individuellen Zukunftsbild nachgehen, als auch der Frage wie Menschen aus- und inländischer Herkunft in Zukunft miteinander leben möchten. Ausgangspunkt für diese Auseinandersetzung bildet ein sogenannter Lebens- Alltags-Kulturen Austausch. Um herauszufinden, wie ich in Zukunft leben möchte, muss ich durch eine „Bestandsaufnahme“ erfahren, was mich geprägt hat, was ich an meinem gegenwärtigen Leben schätze und was ich verändern möchte, bzw. was meine Ängste, was meine Träume und Sehnsüchte sind. Dies kann am eindrücklichsten gelingen, wenn ich hierbei „meinen Horizont erweitere“ und neue andere Lebensformen kennenlerne und erlebe.
30 BürgerInnen dieses Stadtteils sollen, an mindestens 1 bis 3 Tagen miteinander durch den Alltag gehen (Gastfamilien) Dies kann sich mehrfach wiederholen. Der Lebens-Alltags-Kulturen (Aus)- Tausch wird durch einen, zuvor mit den KünstlerInnen erarbeiteten Wegweiser geleitet. Die in dieser Begegnung erzielten Eindrücke und Erkenntnisse werden zunächst in einem Tagebuch, per Video- oder Fotokamera festgehalten, um sie anschließend gemeinsam mit den Künstlern in die Gestaltung von Präsentationen einfließen zu lassen.

-Während die vorangegangenen Kulturladen Projekte zu einem besseren Verständnis der nebeneinander existierenden Kulturen und persönlichen Lebenswege beigetragen haben, liegen die Besonderheiten dieses Projekts in der Eindringlich- und Nachhaltigkeit der Begegnung sowie in der Impulsgebung für die weitere individuelle Zukunftsbetrachtung u.-gestaltung.
-Anstelle intellektuell bei der Beantwortung der Fragen „Woher komme ich und wo will ich hin?“ stehen zu bleiben, ermöglicht das Vorhaben den Alltag aus dem Blickwinkel des anderen zu erfahren und damit einen erweiterten Blick auf die eigene Zukunft zu werfen. „Hüte dich davor, einen anderen Menschen zu beurteilen. Du weißt nichts von ihm und seiner Welt, wenn du nicht wenigstens einen Tag in seinen Schuhen gegangen bist“
-Der Lebens ,- Alltags,- Kulturen (Aus)Tausch hebt die Angst vor dem Fremden, Unbekannten auf und „reißt Mauern nieder“, wie sie in Paralellgesellschaften in einem Stadtteil mit teilweise 40% Menschen mit Migrationshintergrund existieren.

-Ein Wegweiser, der zuvor erarbeitet wird, leitet den Austausch. In ihm wird festgelegt, mit welchen Fragen die einzelnen in die Gastfamilien hineingehen, und wie die gewonnenen Ergebnisse doku-mentiert werden sollen.
Es wird außerdem an Gestaltungen gearbeitet, in denen kollektive Wünsche, Visionen und Ängste Ausdruck finden. Dieses „NetzwerK“ soll an jedem Ort der Präsentation wachsen, indem die Besucher sich mit ihren Gedanken, Fantasien und Perspektiven einbringen.

Dieses Projekt wird im 2. Halbjahr 2008 von  gefördert.

Kontakt:
Claudius Joecke, Vera Zimmermann
Tel.: 0421 / 57 02 93
eMail: info@kulturladen-huchting.de

Hier können Sie sich die Sendung vom Donnerstag, den 23.07.2009 als Podcast herunterladen.

 

 

 

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[audio:http://www.medienwerkstatt-huchting.de/podcast/SchRein in die Zukunft_Sendung 23.07.2009.mp3]

 

 

Beiträge von:

Moderation Claudius Joecke

Redaktion/ techn. Ltg. Norbert Ellrich

 

 

zum Download: „SchRein in die Zukunft“… Podcast

 

Die Radiosendung zu diesem Projekt in Kooperation, ausgestrahlt am 23.07.2009 im Radio Weser.TV:

[audio:http://www.medienwerkstatt-huchting.de/podcast/schrein_in_die_zukunft/01-schrein_in_die_zukunft-23.07.09.mp3]

Moderation: Claudius Joecke
Redaktion/ techn. Ltg.: Norbert Ellrich

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