Eine Radiosendereihe über die Herkunftskultur, den Prozess ihres Ankommens und die Zukunfts-Vorstellungen von MigrantInnen

 

In 12 Radiosendungen (1 Mal pro Monat) werden MigrantInnen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunftskultur ihre Anliegen mit kultur- und medienpädagogischer Unterstützung hörbar machen. In einer jeweils einstündigen Radiosendung wird eine Plattform für aktive mediale Teilhabe für MigrantInnen geschaffen. Es soll gelingen, die Themen Herkunft, Ankunft und Zukunft zu bearbeiten und der Zuhörerschaft von „Radioweser TV“ ( auf UKW 92,5 MHZ) nahe zu bringen. Die MigrantInnen sollen im Projekt viel Raum zur Verfügung gestellt bekommen um über ihre Herkunftskultur, über den noch andauernden Prozess ihres Ankommens und über ihre Zukunftsvorstellungen zu erzählen. Das ausführliche Eingehen auf ihre Erfahrungen beim Ankommen hilft anderen MigrantInnen bei der Bewältigung der gleichen Aufgaben und bringt die in der Sendung Vorgestellten auch den deutschen ZuhörerInnen näher. Auf diesem Hintergrund lassen sich dann positive Zukunftsbilder entwickeln und der Hörerschaft vorstellen.
Bei der Leitbilddiskussion, die Bremen unter dem Motto „komm mit nach Morgen“ angestoßen hat, sollen in diesem Projekt die MigrantInnen ausdrücklich eingeladen werden, sich mit auf den Weg zu machen.

Die Inhalte der Sendereihe werden in den zweiwöchentlichen Redaktionstreffen gemeinsam erarbeitet und für die Sendung mit einem Kultur-und einem Medienpädagogen aufbereitet. Übungseinheiten zum artikulierten Sprechen vor dem Mikrofon werden bei Bedarf eingeschoben. Alle Musik-,Text- und Interviewsequenzen werden aufgezeichnet und mit den Beteiligten zu insgesamt 12 je einstündigen Sendebeiträgen zusammengestellt. Der jeweils aktuelle Sendebeitrag wird gemeinsam mit am Entstehungsprozess unbeteiligten „Einheimischen“ und „Zweiheimischen“ angehört und ausgewertet, um Schlussfolgerungen für die nächsten Sendungen zu ziehen.

 

Bei Interesse bitte in der Medienwerkstatt Tel.5720893 oder im Kulturladen 570293 melden.

Vorbehaltlich der Förderung durch den Senator für Kultur und den Senator für Soziales

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